11.5.2019 14-16 Uhr Vortrag: „Israel nach den Wahlen - Analyse und Perspektiven.“ Prof. Dr. Moshe Zu


Israel hat am 9. April gewählt; wie es aussieht, wird der Likud mit „Bibi“ Netanjahu an der Spitze und seinen Koalitionspartnern weiter regieren. Prof. Zuckermann wird ausführen, wie es dazu kam und was das für die Entwicklung der Gesellschaft in Israel und Palästina und den Friedensprozeß in den nächsten Jahren bedeutet.  Moshe Zuckermann wurde 1948 als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Israel geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Deutschland (Frankfurt am Main), wo er auch studierte. Mit 21 Jahren kehrte er von Frankfurt nach Israel zurück. Dort lehrte er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas der Universität Tel Aviv. Von Februar 2000 bis 2005 leitete er das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. Moshe Zuckermann ist stark geprägt von der „Frankfurter Schule“ um Adorno und Horkheimer sowie von Karl Marx und Siegmund Freud. Er ist  Kritiker der aktuellen israelischen Politik und Gesellschaft. Er befürwortet eine Konföderation zwischen Israel und einem unabhängigen Staat Palästina als langfristige Lösung des Konflikts. Für diese Lösung sieht er im Moment allerdings wenig Chancen. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben; sein neuestes (2018) ist „Der allgegenwärtige Antisemit oder Die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit“.

Israel hat am 9. April gewählt; wie es aussieht, wird der Likud mit „Bibi“ Netanjahu an der Spitze und seinen Koalitionspartnern weiter regieren. Prof. Zuckermann wird ausführen, wie es dazu kam und was das für die Entwicklung der Gesellschaft in Israel und Palästina und den Friedensprozeß in den nächsten Jahren bedeutet. Moshe Zuckermann wurde 1948 als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Israel geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Deutschland (Frankfurt am Main), wo er auch studierte. Mit 21 Jahren kehrte er von Frankfurt nach Israel zurück. Dort lehrte er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas der Universität Tel Aviv. Von Februar 2000 bis 2005 leitete er das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. Moshe Zuckermann ist stark geprägt von der „Frankfurter Schule“ um Adorno und Horkheimer sowie von Karl Marx und Siegmund Freud. Er ist Kritiker der aktuellen israelischen Politik und Gesellschaft. Er befürwortet eine Konföderation zwischen Israel und einem unabhängigen Staat Palästina als langfristige Lösung des Konflikts. Für diese Lösung sieht er im Moment allerdings wenig Chancen. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben; sein neuestes (2018) ist „Der allgegenwärtige Antisemit oder Die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit“. Der Eintritt ist frei

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